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Wirtschaftsprüfer Yannik Prell im Interview

Aktualisiert: 1.2.2026
Publiziert: 29.1.2026
Yannik Prell

Verstärkung in der Wirtschaftsprüfung - Yannik Prell im Interview

Er prüft nicht nur Bilanzen, sondern spielt auch Klavier, surft auf den Wellen und schätzt den direkten Draht zu seinen Kunden. Nach sechs Jahren in der Welt der „Big 4“ hat unser neuer Wirtschaftsprüfer den Weg zur rta gefunden. Warum er lieber Sparring-Partner als „lästiger Prüfer“ ist und weshalb er trotz Kälte-Abneigung neuerdings auf dem Snowboard steht, verrät er uns im Interview.

Wie sah dein bisheriger beruflicher Weg aus?

Mein Weg führte mich 2019 in die Schweiz, wo ich die letzten sechs Jahre bei einer Big-4-Gesellschaft verbrachte. Schwerpunktmässig habe ich dort Banken und Asset-Manager geprüft, war aber auch im Industriesektor tätig. Meinen Abschluss als Wirtschaftsprüfer durfte ich 2023 feiern. Dass ich gerne über den Tellerrand schaue, zeigt meine Vorgeschichte: Von der Marketing-Agentur im Studium bis hin zur Selbstständigkeit als Finanzberater in Deutschland konnte ich bereits vielfältige Erfahrungen sammeln.

Warum war die rta der richtige nächste Schritt für dich?

Nach sechs Jahren in einem Grossunternehmen wuchs in mir der Wunsch nach einer Veränderung stetig an. So wertvoll die Zeit bei einer Big-4-Gesellschaft als Karrierestart oder Ausbildungsbetrieb auch ist – durch die hohe Fluktuation und die schiere Grösse fühlte ich mich dort eher wie eine ‚Nummer im System‘ statt wirklich angekommen. Mir hat die persönliche Wertschätzung gefehlt, weshalb ein Wechsel für mich schon länger feststand.
Die Ausschreibung der rta kam da genau zum richtigen Zeitpunkt: Es war die perfekte Chance, den Sprung vom Grosskonzern ins KMU-Umfeld zu wagen, wo der Mensch noch im Mittelpunkt steht.

Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass Wertschätzung hier grossgeschrieben wird und die Arbeitsatmosphäre sehr viel harmonischer und familiärer ist. Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass ich mich bei der rta ebenfalls unternehmerisch sehr viel stärker integrieren und wirklich einen Unterschied für den langfristigen Erfolg der WP-Abteilung und des Unternehmens machen kann.

Die räumliche Nähe des Unternehmens und der Kunden zu Basel (meinem Wohnort) kommt mir ebenfalls sehr gelegen.

Was fasziniert dich an der Wirtschaftsprüfung?

Bereits in meiner Jugend entwickelte ich grosses Interesse an komplexen wirtschaftlichen Zusammenhängen, was auch die Basis für die Wahl meines Studienfachs BWL war. Da ich mich zudem als eine sehr kommunikative Person einschätze, war klar: Ich brauche einen Job mit echtem Kundenkontakt. In der Wirtschaftsprüfung verbinde ich heute beides.

Besonders motiviert es mich, wenn ich für meine Kunden nicht der ‚lästige Prüfer‘ bin, der Zeit und Geld kostet, sondern ein Sparring-Partner auf Augenhöhe. Oft stecken Unternehmer so tief im Tagesgeschäft, dass der Blick für das grosse Ganze verloren geht. Genau hier schlage ich die Brücke und biete als neutraler Beobachter neue Perspektiven und echten Mehrwert.

Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?

Abseits der Zahlen dreht sich bei mir fast alles um Bewegung: Ob vier- bis fünfmal die Woche im Fitnessstudio, beim Surfen im Sommer oder seit Neuestem auf dem Snowboard im Winter – ich bin gerne aktiv. Den perfekten Ausgleich zum intensiven Arbeitsalltag finde ich danach beim Wellness oder in der Sauna.

Doch es gibt auch eine ruhigere, kreative Seite: Seit meiner Kindheit spiele ich leidenschaftlich Klavier und Gitarre. Die Wochenenden gehören dann ganz meinen Freunden und meiner Freundin, um gemeinsam Kraft für die neue Woche zu tanken

Welcher Podcast oder Film hat dich zuletzt inspiriert?

Das ist eine gute Frage. Grundsätzlich bin ich ein grosser Podcast-Fan. Zu meinen Favoriten gehören der Podcast von Joe Rogan oder der «Modern-Wisdom-Podcast» von Chris Williamson. Besonders inspiriert haben mich die Episoden mit Jordan Peterson.

Kaffee oder Tee – und wie?

Kaffee – entweder als Cappuccino mit Milch oder als Espresso.

Tee nur wenn ich krank bin.

Berge oder Meer?

Grundsätzlich eher Meer, da ich eine Abneigung gegen Kälte habe. Vor Kurzem habe ich jedoch angefangen zu snowboarden, daher kann sich das in der Zukunft vielleicht ändern.

Verrate uns ein verstecktes Talent oder Hobby

Mein verstecktes Hobby ist das Kochen. Auch wenn die Kochlöffel aufgrund der knappen Zeit aktuell leider viel zu selten geschwungen werden, gehört meine Begeisterung ganz der Kulinarik.

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